Bewegung und Effekte
Color grading: Definition und Beispiele
Was ist Color grading?
Color grading gibt der Farbe nach der Korrektur eine ästhetische Richtung, etwa wärmer, kühler, filmischer oder stärker an der Marke ausgerichtet.
Wann du es nutzt
- 1Wenn rohes korrigiertes Filmmaterial technisch gut aussieht, sich aber flach oder generisch anfühlt.
- 2Wenn eine Kampagne einen Signatur-Look benötigt, der jeden Clip in der Serie trägt.
- 3Wenn das Briefing einen bestimmten Ton verlangt, etwa Wärme für Lifestyle-Inhalte oder kühle Töne für Tech.
Beispiel
Eine Hautpflegemarke dreht fünf Produkt-Tutorials über zwei Tage in verschiedenen Räumen. Die Shooting-Tage haben unterschiedliche Farbtemperaturen, sodass jeder Clip zunächst wie eine andere Welt wirkt. Nach korrigiertem Weißabgleich bindet eine warme, entsättigte LUT alle Clips zusammen. Die Videos lesen sich dadurch als eine Markenästhetik, obwohl manche mittags und andere unter Leuchtstofflicht gefilmt wurden.
Anwendungsfälle
- 1Einer Produkt-Reveal-Serie einer Lifestyle-Marke einen warmen, kontrastreichen Look geben.
- 2Ein Tech-Produkt mit einem entsättigten, kühlen Finish versehen, das zur visuellen Identität der Marke passt.
- 3Eine LUT auf jeden Clip einer Kampagne anwenden, damit sich der Feed wie ein zusammengehöriges Set liest.
FAQ
Was ist der Unterschied zwischen Farbkorrektur und Farbbewertung?
Die Farbkorrektur behebt technische Probleme: falscher Weißabgleich, ungleichmäßige Belichtung oder Hauttöne, die unter Fluoreszenzlicht grün wirken. Color Grading kommt danach und setzt kreative Entscheidungen um, etwa wärmere Goldtöne oder entsättigte Grüntöne für einen stimmungsvolleren Look. Du kannst Grading überspringen, wenn du einen sauberen neutralen Look willst, aber Korrektur solltest du bei sichtbarem Filmmaterial nie auslassen.
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